Campus Galli, ein Langzeitprojekt!


Am Anfang war ein Plan!

Ah,  einen Plan haben, das wäre auch mal eine Sache.

Jetzt finden die Archäologen auf der Insel Reichenau (Bodensee) eine der ältesten Architekturzeichnungen, ein Bauplan für ein Kloster aus dem 9. Jahrhundert.

Der übliche Weg ist dann, den Plan in ein Museum zu hängen und ein Schild dran. In diesem Fall wird er in der Stiftsbibliothek  St.Gallen aufbewahrt. 

Der andere Weg ist es das Mittelalter wieder zu erwecken und die karolingische Klosterstadt mit den damaligen Mitteln nachzubauen.

DAS IST DOCH MAL EIN PLAN!

Der ist so "verrückt", dass wir als Telchinen-Schmiede da unbedingt mitmachen wollen! 

Auf ins Abenteuer!


Was Campus Galli genau ist kannst du im Video erkunden oder einfach direkt vor Ort in Meßkirch erleben.

Nach dem Video findest du die aktuellen News über das was die Telchinen-Schmiede im Zusammenhang damit so treiben.



Aktuelles zum Projekt!


Schmieden im 9.Jahrhundert, oder „Erfahrung ist das, was man vor 2 Minuten gebraucht hätte!“


Die Schmiede von Campus-Galli und der Telchinen-Schmiede
Oben, von links nach rechts: Johannes Wolf, Armin Lechner, Roland Dirr, Christian Schnurra / Unten, von li. nach re. : Hannes Napirala, Andreas Trautwein, Thilo Olschewski

Im Jahr 2019 sind wir auf „Campus Galli“ aufmerksam geworden, haben uns mal mit den Akteuren dort bekannt gemacht und uns den „Klosterbau“ mal angeschaut.

Was soll ich sagen, wir haben Lunte gerochen und gleich mal angefragt, wie wir mitmachen können.

Jetzt hat der Coronavirus dieses Jahr fast alles durchgewirbelt, aber der Wunsch, in Meßkirch zu schmieden, blieb. Am 08. bis 09. August war es dann soweit. Die Telchinen-Schmiede betrat die Bühne des 9. Jahrhunderts, um Türbeschläge für die Holzkirche vor Ort zu schmieden.

Johannes und Thilo, die beiden Schmiede bei Campus Galli, waren schon auf uns genauso gespannt wie wir auf sie.

 


Die Aufgabe war, die Beschläge der Karlstüre in ähnlicher Form, angepasst an die vorhandene Holztüre, zu schmieden.

„Kein Problem!“, war die Meinung bei uns in der Schmiede, als wir noch Zuhause waren. Da wir ja eh auch in unserer Schmiede mit Holzkohle und von Hand arbeiten, dürfte sich da kein Problem auftun. Kurz noch über die Bauskizze darüber geschaut und das Foto der Karlstüre auf dem Bildschirm betrachtet und los ging es ins 9. Jahrhundert.

Kaum angekommen auf der „Kloster-Baustelle“ wurden wir herzlich empfangen und es ging gleich los. 

 


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